MBS Matrix Funktionen

Holger Herbst zeigte eine Lösung, bei der umfangreiche Datentabellen flexibel angezeigt werden müssen. Ausgehend von Bestellvorgängen wird eine riesige Kreuztabelle aus Artikeln und Produktionsschritten erzeugt, diese soll dann auf einem Dashboard dargestellt werden. Damit bei Änderungen der Dimensionen nicht jedes mal Layout-Anpassungen in der FileMaker-Anwendung notwendig sind, entstand die Idee, dies mit Hilfe der MBS Matrix Funktionen zu lösen. Denn damit lässt sich auch eine dynamische Anzahl von Spalten in der Ausgabeseite flexibel handhaben....

WebDirect Beispiel-Anwendung

Robert Hermann demonstrierte eine WebDirect Lösung für ein Service-Portal, mit dessen Hilfe Verbrauchsmaterial geordert wird sowie Toner-Stände und Support-Tickets für Drucker erfasst werden. Die WebDirect Lösung bietet den Service-Kunden ein einfaches Frontend für die Eingabe. Im Backend liegt eine umfangreichere FileMaker-Lösung, in welcher die Eingaben an den zugehörigen Kunden-Aufträgen zugeordnet werden. Das Besondere an der Lösung ist der Aufbau des Sicherheits-Konzepts. In der WebDirect Datenbank liegen keinerlei persistente Daten. Erst mit dem Abgleich des Login-Schlüssels werden einzelne Datensätze zum Kunden-Auftrag für die Auswahl und Darstellung bei der Eingabe vorübergehend in die WebDirect Datenbank geladen....

Dashboards mit Looker Studio

Marcel Moré berichtete über ein Projekt, bei dem spezialisierte Dashboards für die Visualisierung von Daten aus einer FileMaker Anwendung zum Einsatz kommen sollten. Nach Abwägung unterschiedlicher Optionen fiel die Wahl auf Looker Studio (ehemals Google Data Studio). Dieser in der Basis-Version kostenlose Cloud-Dienst bietet einen umfangreichen Fundus an Darstellungsmöglichkeiten und zahlreiche Konnektoren für die Integration von externen Datenquellen. Darüberhinaus ist es möglich, sowohl die Datenmodellierung als auch die Datenfilterung und -anreicherung sehr flexibel mit den enthaltenen Konzepten und Werkzeugen für eigene Zwecke anzupassen....

Intuitive Zeit- und Datumseingabe

Udo Bösch zeigt eine Demo-Datei mit der sich Zeit- und Datumseingaben einfach und intuitiv erfassen lassen. Mittels Script-Trigger werden spezielle Kurzformen für diverse Formate erkannt und automatisch in eine vollständige Angabe für Datum oder Uhrzeit umgewandelt. Auch Eingaben für Wochentage, Monate oder sogar einfache Berechnungen – wie z.B. +1 Jahr – werden sinnvoll aufgelöst und in das korrekte Datum übersetzt. Varianten der Technik erlauben auch Eingaben von Zeiträumen, die dann in zwei zugehörige Felder “von” und “bis” übertragen werden....

Entwickler-Konventionen und Methoden

Der von Nils Waldherr gewährte Blick hinter die Kulissen seiner Anwendung offenbarte ein sehr ausgeklügeltes System von Konventionen und Systematiken u.a. für die Ablaufsteuerung innerhalb von Scripten. Dies betraf zunächst die Übergabe von Daten als JSON-Objekte zwischen Scripten und die dabei verwendete Methodik zum Mapping von JSON-Daten auf lokale Variablen. Realisiert wird dies geschickt durch zwei zentrale Custom Functions. Ein weiteres mächtiges Instrument, das hier zum Einsatz kommt, ist ein Exception-Stack für die Vererbung von Fehler- und Ergebnis-Werten innerhalb verschachtelter Script-Aufrufe....

Server-Scripting Best Practices

Ausgehend von einer Teilnehmerfrage nach dem Januar-Stammtisch gab Marcel Moré einen kurzen Überblick zum Thema Server-Scripting. Gezeigt wurde ein Script-Template für die Ausführung von Scripten auf dem Server, das mögliche Fallstricke vermeiden hilft. Weiterhin wurden übliche Tücken wie Datei-Trigger, fehlender Kontext oder inkompatible Script-Befehle angesprochen. Marcel zeigte außerdem 2 Custom-Functions, mit denen sich feststellen lässt ob eine Lösung zur Laufzeit auf einem Server gehostet wird und ob ein Script direkt auf dem Server ausgeführt wird....

Auswertungsstrategien – Teil 3

Marcus Diederich zeigte eine Demo der Spezial-Software QlikView, welche in der Lage ist, aus umfangreichen Datenbeständen einen interaktiven Drilldown nach beliebigen Dimensionen abzubilden. Er berichtete aus einem Projekt, in dem die Fähigkeiten von QlikView genutzt wurden, um Ursprungsdaten aus FileMaker weiter zu verarbeiten. Aus der Runde wurden auch Erfahrungen zu Tableau beigesteuert, welches eine ähnliche Funktionalität anbietet, darüber hinaus aber direkt an den FileMaker-Server per DataAPI angebunden werden kann. QlikView Demo...

Auswertungsstrategien – Teil 4

Franz Walter Klein zeigte eine Demo des Auswertungs-Moduls von SugarCRM. Interessant war hier, dass unterschiedliche Arten von Auswertungen über das selbe Modul gesteuert werden können: Interaktive Auswertungen, manuelle Auswertungen, automatische zeitgesteuerte Auswertungen. Aus einer Vielzahl von Schablonen können typische Auswertungen für jeden Daten-Bereich der Software ausgewählt und dann als eigener Bericht angelegt werden. Anschließend erzeugt und archiviert das System jeden einzelnen Lauf der Auswertung als eigene Ergebnisliste, die automatisch einer beliebigen Empfänger-Gruppe in zuvor ausgewählten Formaten zugestellt werden kann....

Auswertungsstrategien mit FileMaker – Teil 1

Jan Hagemeister stellte einen ungewöhnlichen und technisch sehr ausgefeilten Ansatz für die Erstellung von Verkaufsauswertungen vor. Ziel war es, aus hunderttausenden von Datensätzen einer Verkaufsplattform möglichst performant eine zeitliche Aggregierung nach Verkaufskanal und Artikelnummern umzusetzen. Der übliche Weg über Statistikfelder und indizierte Spalten war bei der Menge der zu verarbeitenden Datensätze zu langsam. Als Ergebnis sollte u.a. ein Umsatz-Wochendurchschnitt für jede Artikelnummer täglich neu berechnet werden. Ausgangspunkt für den gewählten Ansatz war die Tatsache, dass der Datenimport von Textdateien laut Aussage von Jan der schnellste Weg ist, um neue Datensätze anzulegen....

Auswertungsstrategien mit FileMaker – Teil 2

Holger Herbst stellte unterschiedliche Vorgehensweisen für der Datenmodellierung von Auswertungen und für die Übertragung der Ergebniss in die Layoutdarstellung zur Diskussion. Es folgte ein reger Austausch unter den Teilnehmern über die jeweilen Vor- und Nachteile der einzelnen Methoden sowie einzelne Erfahrungsberichte aus eigenen Projekten.